Bundesgeschichte

10.07.1877: Gründung des "Klubs Deutscher Studenten" unter der Führung des damaligen Universitätsquästors Karl Alois Hoffmann. Nach einem Artikel im "Bukowiner Anzeiger" vom Jahre 1878 war dieser Klub, der auch behördlich am 26. August 1877 genehmigt wurde, eine Verbindung mit burschenschaftlicher Tendenz, dessen einstimmig aufgenommene Mitglieder zur Pflege deutscher Gesinnung und Geselligkeit und zum Fechten mit Schläger und Säbel verpflichtet waren.

 

05.09.1879: Umwandlung in die akademische Landsmannschaft "Arminia". Durch die vielfachen Freundschaften zwischen den Mitglieder des "Klubs Deutscher Studenten" und der Wiener Landsmannschaft "Bukowina" wurde der Klub in eine akad. Landsmannschaft umgewandelt, die als äußeres Erkennungszeichen eine rote Mütze und die Farben Schwarz - Rot - Gold wählte.

 

24.11.1880: Umwandlung in die akad. Burschenschaft "Arminia" unter Beibehaltung der äußeren Erkennungszeichen und Annahme des Wahlspruchs "EHRE FREIHEIT VATERLAND". 1890 Beitritt zum Linzer Delegiertenconvent (LDC).

 

03.12.1903: Gründung der Tochter-Burschenschaft "Teutonia-Czernowitz". Der Mangel Fechtverhältnissen zu anderen deutschen Korporationen, zwangen unseren Bund aus sich heraus eine neue Burschenschaft zu gründen. 1907 Mitglied der Burschenschaft der Ostmark (BdO). 1919 Eintritt in die Deutsche Burschenschaft (DB), der sie bis zu ihrer Auflösung 1935 angehörte.

 

30.03.1940: Suspendierung des Aktivbetriebs der Burschenschaft unter Beibehalt eines, durch den letzten Bundesleiter im Zuge der Umsiedlungsverhältnisse locker geführten, AHV. Die Umsiedlung der unter die sowjetische Herrschaft Gefallenen und der in der Südbukowina und der Dobrudscha wohnenden Deutschen wurde in den Verträgen mit der Sowjetunion - unterzeichnet vom deutschen Generalkonsul Nöldeke und dem sowjetischen stellvertretenden Außenkommissar Wasjukow - und mit Rumänien - unterzeichnet von dem deutschen Generalkonsul Rodde und dem rumänischen Gesandten Brosu - sichergestellt. Unter der präzisen Vorarbeit der deutschen Volksgruppenführung, der umsichtigen Durchführung der Umsiedlungskommission und dem selbstlosen Einsatz der sofort gebildeten Hilfsorganisationen wickelte sich die Umsiedlung der Bukowiner Deutschen zwischen September und Mitte Dezember 1940 vorbildlich ab. Die Angehörigen beider Burschenschaften haben sich in allen genannten Aktionsgruppen vorbildlich betätigt.

 

18.01.1943: Arbeitsgemeinschaft mit der Burschenschaft "Silesia-Wien" im Rahmen der Altherrenschaft "Hans Kudlich".

 

02.11.1963: Reaktivierung der Burschenschaft Arminia-Czernowitz zu Salzburg. Nachdem sich der BT der DBÖ 1963 in Aussee nochmals für unsere Reaktivierung ausgesprochen, das Ostmarkenkartell und die VAB Salzburg ihre Bereitschaft zur Unterstützung dieses Vorhabens ausgedruckt und die Burschenschaft "Primislavia-Berlin" ihren Bundesbrüdern aus der Czernowitzer "Teutonia" die Mitarbeit in unseren Reihen freigestellt hatte, konstituierte sich der Geschäftsführende Ausschuß der zu reaktivierenden Burschenschaft "Arminia-Czernowitz zu Salzburg" am 20. Juli 1963. Der Konvent des AHV vom 1. November 1963 sanktionierte alle bisher getanen Schritte.

 

21.10.1972: Fusion mit der Burschenschaft "Markomannia-Linz", Verlegung nach Linz als "Arminia-Czernowitz zu Linz".

 

13.06.2003: Wiedereintritt in die Deutsche Burschenschaft (DB) am Burschentag in Eisenach.